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Flaschenpost #39: Von der Magie digitaler Wanderungen

Manchmal starte ich Spiele einfach nur, um durch ihre Landschaften zu wandern. Ich verfolge dann keine Ziele, sondern lass mich einfach treiben. Vielleicht wird das durch das Wetter im Winter noch verstärkt, aber irgendwie entspannt mich das. Ich hab zwar schon in den 80ern und 90ern gerne den C64 oder Amiga angeschmissen, ohne zu zocken, aber da ging es mir meist um die Hintergrundmusik. Natürlich gab es schon immer coole Spielwelten, in die ich am liebsten eingezogen wäre. Aber ich glaube es fing mit The Elder Scrolls III: Morrowind (2002) an, das ich durch die Wildnis gestromert bin, obwohl es da noch nichts Erstaunliches zu sehen gab. Aber das erste Mal, das mich eine Landschaft wie magisch angezogen hat, war in Shadow of the Colossus (2006) auf der PlayStation 2 - mehr dazu im Newsletter.


Kapitän Nemo nimmt den Höhenstand der Sonne auf, Alphonse de Neuville und Édouard Riou, gemeinfrei, 1869.

Jeden Freitag schicke ich Steady-Abonnenten einen Newsletter, in dem es um aktuelle Themen geht: Was hat sich an Bord getan? Gibt es interessante Neuigkeiten aus der Welt der Spiele?


Heute im Fokus: Ein Jedi kommt später, die Wolverine noch später, aber die PS5-Beta läuft und God of War schlägt The Last of Us.


Ich nehme euch am Ende des Newsletters mit in den Ausguck, in dem aktuelle und kommende Spiel-Releases warten. So seid ihr hoffentlich etwas näher dran an Spielvertiefung und bekommt einen besseren Überblick.


Schaut mal in eure Post - es müsste was da sein! Der Newsletter ging an eure Mail, die ihr bei Steady eingetragen habt. Ich hab ihn aber auch auf der Hauptseite von Steady veröffentlicht.


Ihr habt Ideen oder Vorschläge? Meldet euch gerne im Forum oder per Mail an spielvertiefung@gmail.com.

11 Comments


EintopfLeiter
EintopfLeiter
Feb 06, 2023

Schöne Flaschenpost.

Mir geht es ähnlich. Ich mag es auch, durch Videospiele zu wandern, ohne weiteres Ziel vor Augen. RedDeadRedemtion II war wunderbar in der Hinsicht (wobei ich den Erstling seinerzeit noch faszinierender fand). Death Standing macht es zum Gameplay und auch entsprechend großartig.

Die landschaftliche Ästhetik, die Präsenz des Augenblickes, wie Du so schön schreibst, ist für mich aber nicht der primäre Grund, in Videospielen auf Wanderschaft zu gehen. Das Unvorhergesehene, die Entdeckungen und Überraschungen sind eher mein perönlicher Nährboden zum Loslatschen und Zeit vergessen. Deshalb ist es für mich auch Elden Ring, welches an RDR oder DeathStranding locker vorbeizieht. Die beste OpenWorld der letzten Jahre (Jahrzehnte) und eine perfekte Spielwiese für Wanderer und Entdecker. Bethesda Rollenspiele funktionieren auch…


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EintopfLeiter
EintopfLeiter
Feb 06, 2023
Replying to

Rob Hubbard war (ist) ein ganz großer, da stimme ich uneingeschränkt zu. Danke auch der Erinnerung an Nemesis. Klasse Theme!


Aber auch Martin Galway blieb mir im Gedächtnis. Besonders sein Komposition zu Green Beret oder Rambo finde ich super. Und wenn ich den "Song" hier höre https://www.youtube.com/watch?v=YwNSe5vnS-M, möchte ich doch glatt von der Torlinie aus einen Drall-Schuss ins Tor zaubern, oder meinen Gegenspielern meterweit hinterher grätschen…


Zu Deinem Vorschlag: Jaaa, bitte ;)


VG

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Xris
Xris
Feb 05, 2023

Gothic 2… das Spiel ich heute noch gedanklich in top aktueller Grafik. Aber auch Morrowind zählt gelegentlich dazu.


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Also mir ging es ähnlich, da ich jünger bin, hätt ich geschätzt du wählst nen anderen Titel, aber ja, Morrowind war schon irgendwie der Hammer. War noch alles Text, aber die ganzen Hintergrundgeschichten und diese Wahlfreiheit, abseits der Mainquest sich zb der Kampfgilde anschließen zu können war schon klasse. Glaube es war auch ein Poster mit der Karte dabei, herrlich da schon zu schmöckern. Echt schade, dass sie zu RDR2 kein Singleplayer DLC mehr gemacht haben und alles in diesen unausgegorenen Multiplayer gesteckt haben.

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Xris
Xris
Feb 05, 2023
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Das gute an den Texten in Morrowind war jedoch, das mit mehr NPC ein gehaltvoller Dialog möglich war, als im vollvertonten Oblivion danach.

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Unknown member
Feb 03, 2023

Obwohl es keine offene Welt ist, haben mich die einzelnen Planeten und großen Raumschiffe in Metroid Prime, vor allem in Teil 3, Corruption extrem beeindruckt. Norion, Elysia, die Valhalla.

Das waren extrem einzigartige Welten. Norion mit seinen riesigen Golems, Elysia mit seiner Himmelsstadt und die Valhalla, in der schon fast beklemmende Dead Space - Gefühle aufkamen, dass ein gutes Jahr später ursprünglich erschien.

Bei Metroid Prime 3 stimmt nahezu alles, die Musik, das Leveldesign, die Atmosphäre. Ich glaube, du hast damals in deinem Test auf 4Players sinngemäß geschrieben: Videospielgenuß in höchster Form - es geht kaum besser.

Seitdem hat sich viel getan, offene Welten sind groß und optisch opulent.

RDR2 gehört auch zu den Welten, die mich nachhaltig beeindruckt haben.…

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Cervantes
Cervantes
Feb 03, 2023

Das war eine sehr schöne Flaschenpost, konnte in den Worten richtig versinken! Morrowind, da kommen schöne Erinnerungen. Eigentlich geht es mir mit den genannten Welten ganz genauso =).

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