Flaschenpost #101: Der Zeitgeist flieht ins Dungeon
- Jörg Luibl

- 24. Mai 2024
- 1 Min. Lesezeit
Egal wie viele Daten gesammelt werden: der Zeitgeist lässt sich nicht rekonstruieren. Er kommt und geht, ist für Jahre spürbar, aber verflüchtigt sich plötzlich wie ein Frühlingswind. Er besteht aus mehr als nur Fakten, geht über Ereignisse und Erlebtes hinaus. Im Rückblick ist er vielleicht durch die Sprache, Mode, Architektur, Musik, Bücher, Spiele und Malerei einer Epoche erkenn- und benennbar.
Aber sie liefern nur punktuelle Ausdrücke aus einem komplexen gesellschaftlichen Netz, gewoben aus zig individuellen und kollektiven Erlebnissen, die nur zu einer bestimmten Zeit eine Mischung aus Gefühlen und Gedanken, aus Abneigung und Anziehung auslösen, die sich in Kunst und Kultur ausdrückt. Dazu gehört auch die Faszination über Spiele, die man vielleicht nur einmal wirklich erleben kann...

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