Schatzkiste: Okami (Videospiel)
- Jörg Luibl

- vor 5 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Im Bereich Schatzkiste möchte ich alles Wertvolle an Video- & Brettspielen sowie Büchern und Comics erwähnen, das ich zu meinen zeitlosen Favoriten zähle. Das ist keine harte Rangliste mit Platzierungen, aber eine leichte Gewichtung ergibt sich innerhalb der vier Kategorien anhand der Reihenfolge von links nach rechts. Außerdem thronen ganz oben schon länger außergewöhnliche Werke wie Berserk, Shadow of the Colossus, Elric oder Twilight Imperium. Mit diesem Artikel gibt es jetzt 53 Einträge und je mehr folgen, desto interessanter wird das vielleicht zum Stöbern.
Als ich Ōkami das erste mal auf der PlayStation 2 spielte, hatte ich gerade The Legend of Zelda: Twilight Princess auf der Wii abgeschlossen. Auch dort gab es ja einen Wolf, in den sich Link verwandeln konnte, auch dort musste eine Welt gerettet und die Dunkelheit vertrieben werden. Das war ein liebevoll designtes, fantastisch arrangiertes Videospiel-Märchen von Nintendo.
Aber dieses ähnlich strukturierte Action-Adventure der Clover Studios wirkte 2006 wie ein exotisches Wunderwerk. Zwar erinnerte so einiges an Zelda, es begann sogar ähnlich schwach mit den nervigen Monologen von Issun. Aber sobald man mit dem weißen Wolf unterwegs war und mit den ersten zauberhaften Pinselstrichen die Landschaft veränderte, fühlte sich dieses Abenteuer so wunderbar anders an. Mehr dazu in meinem Fazit der Schatzkiste.
Ich heiße Jörg Luibl, bin freier Journalist und biete mit Spielvertiefung seit November 2021 ein unabhängiges Magazin an, in dem die Kultur und nicht der Klick relevant ist. Ich arbeite alleine und verzichte komplett auf Werbung, Kooperationen sowie über KI erstellte Inhalte. Diese Alternative zum Reichweiten-Journalismus ist nur dank der Unterstützer über Steady möglich. Vielen Dank an alle Abonnenten!





