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Dämonen aus Japan: GetsuFumaDen: Undying Moon

Das ist vielleicht interessant für alle, die sowohl gnadenlose Kampf-Plattformer à la Dead Cells als auch das Alte Japan mögen: Ab heute ist GetsuFumaDen: Undying Moon auf Switch, ab 17. Februar dann auch auf dem PC erhältlich. Schon im Early Access hatte mich das Artdesign im traditionellen Ukiyo-e-Stil umgehend neugierig gemacht, so dass ich mich direkt in den Kampf gegen die Dämonen stürzen musste.



Vor malerischen Hintergründen, die von Farbholzschnitten der Edo-Zeit (1603 - 1868) inspiriert sind, haut und schlitzt man sich seitwärts scrollend mit Katana, Schirm & Co durch Oni, Yokai und andere Wesen der japanischen Mythologie. Neben Bewegungen wie Ausweichrolle und Doppelsprung kann sich der Held auch selbst in einen Dämon verwandeln - Nioh 2 lässt grüßen. Allerdings startet man hier nach einem Tod immer wieder von vorn in den zufällig erstellten Arealen.


Das Kampfsystem setzt weniger auf den direkten Flow eines einfachen Hack'n Slays, sondern etwas mehr auf taktische Gefechte, so dass man seine Aktionen für Nah- sowie Fernkampf koordinieren muss, zumal man neben einem Bogen auch Bomben sowie Ninjawurfwaffen einsetzen kann. Trotzdem geht es nicht so bedächtig zu wie z.B. in der sehr guten Dark-Souls-Hommage Salt and Sanctuary (am 10. Mai erscheint der Nachfolger Salt and Sacrifice) denn man erlebt komboreiche Action mit buntem Effektgewitter.



Allerdings ist das Artdesign viel mehr der Star als das kompetente, aber manchmal etwas spröde Spieldesign, zumal Story, Erkundung und Akrobatik nicht das teilweise überragende Niveau anderer Kampf-Plattformer erreichen. Da hat sich in den letzten Jahren einfach zu viel Qualität in diesem Genre entwickelt. Trotzdem macht es immer wieder Laune, sich durch die Abschnitte zu kämpfen, zumal die Bosse teilweise großartig designt sind. Für eine Rezension reicht meine Spielerfahrung nicht aus, aber ich wurde solide bis gut unterhalten.


Ach so, für Sammler vielleicht noch interessant: Beim Kauf erhält man den hierzulande nie veröffentlichten Konami-Klassiker Getsufuma Den von 1987, der damals auf dem NES erschien.

14 commentaires


Sieht ja echt schick aus - aber ist es wieder eins dieser Spiele, die so unerträglich schwer sind, dass man nichts anderes mehr spielen darf? Das bin ich langsam leider ein bisschen leid.

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Olaf
Olaf
13 févr. 2022

Das Spiel ist prädestiniert für eine schöne physische Verpackung, mehrere aufklappbare Papierschichten, ein Artbook, etc.

Würde sofort zugreifen.

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Membre inconnu
12 févr. 2022

Wer kennt eigentlich noch „First Samurai“ auf dem Amiga? Damals wußte ich anfangs nicht, was mich mehr fasziniert, das Spiel selbst oder der Soundtrack. ;)

Jedenfalls erinnert es mich daran.

Kommt auf die Wunschliste. Danke für die Erkundung, denn es wäre definitiv an mir vorbeigegangen.


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Membre inconnu
13 févr. 2022
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Die Stimmung war letztlich besser als das Spiel. Ziemlich sperrige Steuerung und viel Trial & Error. Das waren aber mit meine „besten“ Arcade-Zeiten und so konnte ich mich da richtig reinbeißen. ^^

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JudgeMeByMyJumper
JudgeMeByMyJumper
12 févr. 2022

Zum Thema affiliate links, da das ja schonmal hier und da angesprochen wurde: Wenn ein affiliate Link dann wirklich auch nur unterstrichen ist, dann wäre es mir recht bzw einerlei. Würde dann jedes Mal (affiliate Link) in Klammern dahinterstehen (wie teils zuletzt bei...) dann würde mir das gewaltig gegen den Strich gehen, weil es das Layout und optische Gesamtbild total zerstört. Da könnte dann meinetwegen, damit die Leser es auch wissen, an Ende des Textes stehen, das der Link ein solcher Geschäftspartnerlink ist. Ich ganz persönlich habe noch niemals einen solchen Link genutzt, weil es eben für die online stores der Konsolen sowas nicht gibt.

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Jörg Luibl
Jörg Luibl
13 févr. 2022
En réponse à

Falls ich es mal machen sollte, dann nur so dezent wie möglich. Ich hasse diese Werbe-Holzhammer-Methoden.

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Olaf
Olaf
10 févr. 2022

Würde es so sein, würde ich mich bequemen, den Link zu verwenden; insbesondere, wenn ich über die Seite auf ein Spiel aufmerksam gemacht wurde; zumindest solange die Berichterstattung nicht daruter leidet und der Blog kein Verkaufskanal wird, der die Abonnenten vergrault.


Kann aber auch verstehen, wenn man keine Lust darauf hat.

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